Lastreduktion

Der Ertrag von Windkraftanlagen ist in erster Linie von der durch das Rotorblatt überstrichenen Fläche abhängig. Für die derzeit eingesetzten Materialien bei Rotorblättern sind bei heutigen Anlagengrößen die physikalischen Belastungsgrenzen erreicht.

Lastreduzierende Maßnahmen wie der Einsatz von Rückstromklappen, könnten zukünftig die Realisierung größerer Rotorblattdurchmesser mit Materialien nach derzeitigem Stand der Technik ermöglichen.
Auch bei kleineren Rotorblattdurchmessern z.B. bei Bestandsanlagen können die lastreduzierenden Maßnahmen eine Optimierung der Laufzeiten ermöglichen.

Insbesondere auch zur Reduktion von Lastspitzen und Schwingungsinduktionen an größeren Windenergieanlagen, zum Beispiel bei Queranströmungen (YAW-Effekt), können Rückstromklappen zukünftig sinnvoll sein, um besonders Offshore-Windenergieanlagen noch größer machen zu können und eine hohe Laufzeit zu ermöglichen.